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Tuesday, January 15, 2008

Welcome to California!

Auf Kalifornien habe ich mich bereits seit langem gefreut. In unzähligen Liedern gepriesen und auch von Freunden habe ich eigentlich nur Positives vernommen. Alle Leute an der Ostküste meinten denn auch: Ja, in Kalifornien werde es mir bestimmt gefallen. Wer das Gemüt der Kalifornier verstehen möchte, soll mal diesen genialen Weltwoche-Artikel über Kalifornien lesen. Kleiner Auszug:
Die Kassiererin, die einen mit «Hi honey, how are you today?» begrüsst, macht fröhlicher als die, die mit schmalem Mund fragt: «Supercard?» Mit Tiefe hat beides nichts zu tun. Aber das kalifornische Lächeln zeugt von der früh anerzogenen Disziplin, die Umwelt nicht mit schlechter Laune zu behelligen.

oder

Anders als etwa in New York gilt Gestresstheit am Pazifik nicht als Beweis für die eigene Wichtigkeit, sondern dafür, dass man sich nicht im Griff hat.

Mein erster Eindruck der Kalifornier ist denn auch, dass es freundliche, zuvorkommende, sportliche, und umweltfreundliche Leute sind.

Am Wochenende sah ich mir ein bisschen San Francisco an. Eindrücklich fand ich wie die Strassen im Zentrum rauf und runter gehen mit teilweise beeindruckender Neigung. Leider fand ich das Ladegerät meiner Kamera nicht und konnte daher noch keine Fotos machen. Mit Daniel und zwei Freunden von der ETH, die hier ein Praktikum machen, gingen wir abends ins Bootie. Dort fand eine mashup bootleg Party statt, wo jeweils die Vocals eines Songs mit der Musik eines anderen gemixt werden. War mal was anderes. :) Am nächsten Tag fuhren wir mit der Fähre nach Sausalito, wo uns Verwandte von Daniel abholten. Sunny fuhr uns dann ein bisschen durch die Gegend und wir besuchten etwa die Hippie-Stadt Bolinas. Beim Abendessen hat mir seine Frau dann auch gleich das Gästehaus gezeigt, falls ich mal mit Freunden eine Biketour mache und irgendwo übernachten wolle.

Mittlerweile bin ich in Berkeley (as I've been told the most liberal spot around) auf dem Campus und stellte zu meiner Überraschung fest, dass hier nicht alle Pot rauchen.. :) Ich war am Montag jedoch einen Tag zu früh im International House (read the contract Roman!) und konnte mein Einzelzimmer erst nach der Zahlung einer Gebühr von 70$ beziehen. Das Zimmer ist eher rudimentär eingerichtet, bietet aber Highspeed-Internet und ein Telefon. TV und Kühlschrank können zusätzlich gemietet werden. Jetzt gibt es erst mal einige Sachen zu organisieren, bevor die Kurse dann nächste Woche beginnen.

Übrigens meine neue Adresse lautet:
Room 520
International House
2299 Piedmont Ave.
Berkeley, CA 94720-2320
USA

3 comments:

Anita said...

Schön, bisch guet acho z Berkeley. Dis Zimmer gseht würklech kahl us. Äs brucht haut scho chli so genannte "spam", damit ä Wohnrum gmüetlech wirkt.;-) Hesch jo no Zyt für das.
Gits z Berkeley au Vorläsige über Zyt- und Terminplanig?

Roman Fuchs said...

Hehe, spam wotti nid z vüu. Aber es cools Plakat und mini Schwizer Fahne si scho mou e Afang. Ig bi sicher die hei au söttigi Vorläsige. Do gits nüt wos nid git.. :)

Anita said...

De tuesch di sicher für ne söttigi Vorläsig amäude, oder nid? ;-)